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Nov
08
2022

Angestellte sollen von Twitter zurückgeholt werden.

Angestellte sollen von Twitter zurückgeholt werden.  

Bei den Masseentlassungen von Elon Musk wurden anscheinend auch Teammitglieder entlassen, die für den Umbau der Plattformen gebraucht werden.  Nachdem am vergangenen Freitag rund die Hälfte der Belegschaft durch Twitters neuen CEO Elon Musk entlassen wurde, sollen nun einige dieser Angestellten zurückgeholt werden. Mehrere anonyme Quellen berichteten dies, unter anderem auch Bloomberg.

Demnach wurden einige Mitarbeiter "versehentlich entlassen", aber benötigt werden diese, um die Entwicklung der von Musk gewünschten neuen Funktionen für Twitter umzusetzen. Das Unternehmen ist laut Bloomberg mit Dutzenden entlassenen Angestellten im Kontakt.  

Auf Twitters Slack teilte Der Journalist Casey Newton eine Nachricht, nachdem er am Wochenende von Vorgesetzten darum gebeten wurde rückkehrwillige Kollegen vorzuschlagen.  Die Entscheidung rechtfertigte Musk, das Unternehmen habe angesichts täglicher Verluste in Höhe von 4 Millionen US-Dollar keine andere Wahl gehabt, als Personal zu reduzieren. Auch kündigte er an, dass die entlassenen Angestellten eine Abfindung erhielten. In den USA droht Twitter nach den fristlosen Kündigungen eine Sammelklage.  

Twitter hatte am 4. November. 2022 etwa 3.700 Angestellte entlassen und per E-Mail benachrichtigt. Es ist eine der Sparmaßnahmen von Twitters neuem Eigentümer Elon Musk, der für den Dienst 44 Milliarden US -Dollar bezahlt hat.  Entschuldigung vom Ex-CEO Der ehemalige CEO und Mitgründer Twitters Jack Dorsey entschuldigte sich derweil für die Massenentlassungen. "Mir ist klar, dass viele wütend auf mich sind. Ich trage die Verantwortung dafür, warum wir alle in dieser Situation sind", schreibt er in einem Tweet. Unter seiner Führung habe er das Unternehmen zu schnell wachsen lassen. Zuletzt war Dorsey bis 2021 CEO.  

Als die Übernahme von Twitter im April 2022 durch Elon Musk bekannt wurde, sprach er Musk sein Vertrauen aus. Zu den neuen Funktionen, die Twitter erstmals seit 2019 wieder profitabel machen sollen, gehören unter anderem ein bezahltes Abonnement für die Verifikation von Konten und der 2017 eingestellte Videodienst Vine.  

Mehr als 90 Prozent des Umsatzes machte Twitter 2021 mit Werbung. Volkswagen und andere Unternehmen kündigten an, vorerst keine Anzeigen mehr auf Twitter zu schalten, da Berichten zufolge die Zahl der rassistischen Tweets zugenommen hat. Diesen Werbekunden drohte Elon Musk daraufhin auf Twitter.