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Okt
11
2016

Datenschutzbeauftragter warnt vor WhatsApp

Der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar rät WhatsApp-Nutzern ab, den Messenger-Dienst weiter zu nutzen und empfiehlt den Wechsel zu alternativen Nachrichten-Diensten.  

Grund dafür sind die jüngsten Ereignisse, dass WhatsApp Nutzerdaten wie die Telefonnummern an Facebook weitergeben soll. Das soziale Netzwerk hatte WhatsApp erst vor zwei Jahren übernommen und damals zugesichert, dass kein Datenaustausch zwischen den Unternehmen stattfinden werde.  

Da dieses Versprechen nun nicht eingehalten wurde, sieht Caspar große Probleme beim Datenschutz und der Privatsphäre der Nutzer und rät allen WhatsApp-Usern den Messenger-Dienst zu wechseln. Diese haben zwar oft einen deutlich geringeren Funktionsumfang als WhatsApp, sind dafür aber deutlich sicherer und nehmen den Schutz der Nutzerdaten ernster.  

Allerdings hat WhatsApp mittlerweile einen Marktanteil von fast 70 Prozent, was es schwierig machen wird, die Nutzer wirklich zu erreichen und sie zum Wechsel des Messenger zu bewegen. Als gute Alternative nennt Caspar den Dienst Signal von Open Whisper Systems, den sogar Edward Snowden nutzt und für sicher erklärt hat. 

WhatsApp, Facebook, Alternative Messenger-Dienste