18. Dezember 2023

Leistung vs. Verfügbarkeit: Die Herausforderungen von Intels Meteor Lake enthüllt

Die lang erwartete Einführung von Intels neuer Prozessorgeneration, Meteor Lake, hat begonnen, aber die Realität auf dem Markt sieht anders aus als die auf dem Papier. In unserem heutigen IT-Blog werfen wir einen genauen Blick auf die Core Ultra 100 CPUs und die damit verbundenen Herausforderungen.

Meteor Lake ist eine neue Prozessorgeneration, die erstmals aus Chiplets zusammengesetzt ist. Der traditionelle Core-i-Name wurde zugunsten von Core Ultra 100 aufgegeben, was auf eine neue Ära in der Welt der Notebook-CPUs hinweist. Die Erwartungen waren hoch, als Intel den Startschuss gab, aber bisher gibt es nur eine Handvoll Notebooks, die diese neuen CPUs verwenden, und sie sind noch nicht verfügbar.

Trotz der offiziellen Einführung und der Zusicherung von Intel, dass die ersten Notebooks sofort verfügbar sein sollten, zeigt ein Blick auf verschiedene Webshops, dass dies nicht der Fall ist. Liefertermine verschieben sich auf Ende Dezember 2023 und sogar bis in den Februar 2024 für einige Modelle. Die Frage drängt sich auf: Warum hat Intel den Start in diese problematische Phase vor Jahresende gepresst?

Traditionell nutzt Intel die Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar, um seine Innovationen zu präsentieren. Doch dieses Mal hat das Unternehmen den üblichen Zeitplan verlassen. Notebookhersteller werden ihre Produkte für das kommende Jahr weiterhin auf der CES vorstellen, aber mit begrenzter Verfügbarkeit von Meteor-Lake-Notebooks, scheint Intel diese Gelegenheit verpasst zu haben.

Eine weitere ungewöhnliche Wendung ist, dass Intel dieses Mal vor dem offiziellen Start keine Testnotebooks an Technikjournalisten herausgegeben hat. Dies führt zu einer Verzögerung von unabhängigen Testberichten, was für diejenigen, die auf detaillierte Leistungsanalysen warten, frustrierend sein könnte.

Trotz dieser Herausforderungen hat Asus das Zenbook 14 OLED als erstes Notebook mit den neuen Meteor-Lake-CPUs vorgestellt. Mit einem hochauflösenden OLED-Display und einer verbesserten GPU verspricht es eine vielversprechende Leistung. Die Verfügbarkeit dieses Modells ist jedoch ebenfalls erst gegen Ende Dezember zu erwarten.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Core Ultra 100-Prozessoren in der Praxis bewähren werden. Mit den derzeitigen Verfügbarkeitsproblemen und der Verzögerung von Testberichten wird die IT-Community wahrscheinlich erst in der zweiten Januarhälfte eine klare Vorstellung von der Performance und Effizienz dieser neuen CPUs erhalten. Intel wird darauf hoffen, dass bis dahin mehr Geräte auf dem Markt verfügbar sind und unabhängige Tests eine positive Resonanz zeigen.