Was kostet Individualsoftware?

Das werden wir sehr häufig gefragt, was kostet eine App oder was kostet ein Shop. Auch hier ist es wie mit einem Auto, was kostet ein Auto? Kommt darauf an, wie die Ausstattung ist, welche Marke, welche Art, etc.

Pauschal kann man diese Frage also nicht beantworten, was individuell programmierte Software kostet. Die Frage ist vor allem, ist sie günstiger oder teurer als Standardsoftware?

Der Hauptaufwand ist dabei natürlich die Arbeitszeit, die investiert werden muss, um die Software zu planen, entwerfen, programmieren und testen. Lizenzen sind in den meisten Fällen vernachlässigbar, da es die meisten Sachen kostenlos oder zu sehr günstigen Konditionen gibt. Ausnahmen bilden eher Enterpriselösungen wie große Datenbanken oder CRM-Systeme. Hier können alleine die Lizenzkosten in Bereichen liegen, die sich viele kleine und mittelständische Unternehmen nicht leisten können.

Individualsoftware Kosten vs. Nutzen

Um sein Ziel kostengünstig zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eventuell gibt es bereits eine kostenlose (oder günstige Software), die man erweitern kann. Als Beispiel sei hier ein Magentoshop genannt, der aufgrund der Offenheit des Quelltextes beliebig erweitert werden kann. Deckt dieses System also schon viele Funktionen ab, die benötigt werden, ist es vermutlich am günstigsten, auf diesem System aufzubauen. Aber auch hier muss man bedenken, nur weil eine Funktion irgendwie vorhanden ist, kann sie nicht „mal eben“ genau so angepasst werden, dass sie exakt zu den Anforderungen passt.

Benötigt man allerdings ein System, was nicht wirklich zu den angebotenen Funktionen passt, ist es häufig ratsam, bei vielen Dingen neu zu beginnen und die Anforderungen gleich richtig umzusetzen und nicht mit unnötigen umständlichen Prozessen oder Architekturen, die man durch ein fertiges System automatisch hat. Keine Softwarefirma wird dann aber bei null beginnen, jeder hat verschiedene Login und Rechtesysteme und diverse einfache Komponenten, die wiederverwendet werden können. Sich also nur für ein fertiges System zu entscheiden, weil es ein Login und eine Kundenverwaltung hat, aber sonst nicht das kann, was man braucht, ist das fertige System häufig die falsche und vor allem teurere Wahl.

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